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Anwendungsfall · Situation

Mitarbeiterbefragung für Unternehmen mit mehreren Standorten

Mehrere Standorte, eine Zentrale: Die Stimmung vor Ort erfahren Sie oft nur aus zweiter Hand. So sehen Sie laufend, wie es an jedem Standort aussieht.

Pinnnadeln markieren Orte auf einer Landkarte
Foto: T.H. Chia / Unsplash

Wer mehrere Standorte führt, kennt das Problem: In der Zentrale läuft alles nach Plan, und vom Standort in 200 Kilometern Entfernung hört man vor allem Zahlen. Wie es den Menschen dort geht, erfährt man bei Besuchen, in Telefonaten mit der Standortleitung oder dann, wenn plötzlich zwei Kündigungen in einer Woche kommen.

Standorte entwickeln ihre eigene Kultur. Das ist gut, solange man weiß, wo es gut läuft und wo nicht.

Typische Situationen

  • Ein Standort fällt aus der Reihe: Die Ergebnisse stimmen, aber die Fluktuation ist höher als anderswo. Woran es liegt, weiß niemand so genau.
  • Die Zentrale ist weit weg. Dort werden Entscheidungen getroffen, umgesetzt werden sie vor Ort, und ob sie ankommen, bleibt oft offen.
  • Die Standortleitung filtert, auch ohne böse Absicht: Wer berichtet, betont lieber das, was läuft.
  • Ein neuer Standort startet mit neuen Leuten, neuer Führung und neuen Abläufen. Gerade in den ersten Monaten ist dort ein genauer Blick wichtig.

Worauf es ankommt

Standorte unterscheiden sich in Größe, Kundschaft und Aufgaben. Fair ist es deshalb, jeden Standort mit dem Firmenschnitt und mit seiner eigenen Entwicklung zu vergleichen. Wer ihn am „besten“ Standort misst, macht aus der Befragung ein Ranking, und Ranglisten laden zum Schönen ein.

Ein Standort mit vier Beschäftigten ist zu klein für eigene Auswertungen. Seine Antworten sollten in eine Region oder den Gesamtwert einfließen, sonst wissen alle vor Ort, wer was gesagt hat.

Am ehrlichsten wird das Bild, wenn die Beschäftigten selbst und anonym antworten und niemand die Antworten vorher liest.

Binden Sie die Standortleitungen ein. Die Ergebnisse sollen ihnen helfen und sie nicht benoten. Wenn sie ihre eigenen Zahlen sehen und daraus Maßnahmen ableiten, erleben sie die Befragung als Unterstützung.

Passende Fragen

  • Wie gut fühlen Sie sich über Entscheidungen der Zentrale informiert?
  • Wie gut klappt die Zusammenarbeit mit anderen Standorten?
  • Haben Sie an Ihrem Standort alles, was Sie für Ihre Arbeit brauchen?
  • Würden Sie Ihren Standort einer Freundin oder einem Freund als Arbeitsplatz empfehlen?

So könnte es aussehen

Ein erfundenes, aber typisches Beispiel.

Ein Unternehmen mit einer Zentrale und sechs Standorten führt heybeam ein. In der Heatmap fällt nach wenigen Runden ein Standort auf: Die Werte bei der Zusammenarbeit liegen klar unter dem Schnitt, während der Standort bei den Umsatzzahlen gut dasteht.

Die Kommentare zeigen, woran es liegt: Anfragen an die Zentrale bleiben tagelang liegen, und niemand vor Ort weiß, wer zuständig ist. Die Geschäftsführung legt eine feste Ansprechperson pro Standort fest und macht das als Maßnahme für alle sichtbar. In den folgenden Runden steigt der Wert wieder. Zwei andere Standorte, die ähnliche Kommentare hatten, übernehmen die Idee.

So hilft heybeam

  • Die Heatmap zeigt alle Standorte und Themen, farblich nach Abstand zum Firmenschnitt. Wo etwas auffällt, klicken Sie direkt in den Verlauf.
  • Die Rechte legen Sie über das Organigramm fest: Jede Standortleitung sieht ihren Standort, Regionalleitungen ihre Region, die Geschäftsführung das ganze Unternehmen.
  • Im Paket Organisation sehen Sie zusätzlich, wo Ihre Werte im Vergleich zum Schnitt Ihrer Branche liegen.
  • Kleine Standorte sind geschützt: Werte gibt es erst ab 5 Antworten, kleinere Standorte zählen zur nächsthöheren Ebene, und verborgene Werte lassen sich nicht zurückrechnen.
  • Was an einem Standort geholfen hat, schlägt heybeam anderen Standorten mit dem gleichen Thema vor. Mehr dazu unter Vom Feedback zur Maßnahme.

Häufige Fragen

Können Standortleitungen die Werte anderer Standorte sehen?

Nein. Jede Standortleitung sieht ihren eigenen Standort. Den Vergleich sehen die Geschäftsführung und die Leitungen darüber, etwa eine Regionalleitung für ihre Region.

Was ist mit Beschäftigten ohne Firmen-E-Mail?

Die Einladung zum Check-in kommt per E-Mail, auf Wunsch auch an eine private Adresse. Ohne E-Mail nehmen Beschäftigte per QR-Code am Aushang oder mit einem persönlichen Zugangscode teil. Einen Account oder eine App brauchen sie dafür nicht. Wie das in Filialen aussieht, zeigt die Seite Mitarbeiterbefragung für Handel und Filialnetze.

Wie oft sollten Standorte befragt werden?

Alle zwei Wochen ist ein guter Standard. Nach einer Umstrukturierung oder an einem neuen Standort kann wöchentlich sinnvoll sein. Mehr dazu in Pulsbefragung statt Jahresbefragung.

Nach Situation

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Umbau und Führungswechsel

Nach einer Umstrukturierung oder mit einer neuen Führungskraft ändert sich die Stimmung schnell. Im kurzen Rhythmus sehen Sie Woche für Woche, wie die Veränderung ankommt.

Hybride Teams

Wie geht es den Leuten, die Sie selten im Büro sehen? Der Link zum Check-in kommt per E‑Mail, und das Ausfüllen dauert 30 Sekunden, egal wo jemand arbeitet.

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