
In Beratungen, Ingenieur- und Architekturbüros arbeiten die meisten Menschen in Projekten. Sie sind wochenlang beim Kunden, auf der Baustelle oder im Projektbüro und selten mit ihrer eigentlichen Führungskraft im selben Raum. Wie es ihnen geht, erfährt man oft nur zwischen zwei Terminen.
Dazu kommt der Druck durch die Auslastung. Wer nicht verrechenbar ist, fühlt sich schnell überflüssig, und wer zu viel verrechnet, brennt aus.
Typische Situationen
- Projektleitung und Führungskraft sind verschiedene Personen. Im Alltag entscheidet die Projektleiterin, für die Entwicklung ist die Linienführung zuständig, und wer sich um was kümmert, ist oft unklar.
- Viele sind ständig unterwegs, mit Reisetagen, Baustellenbesuchen und Workshops beim Kunden. Das Privatleben muss sich nach dem Projektplan richten.
- Gemessen wird an der Auslastung. Hohe Auslastungsziele lassen wenig Raum für Weiterbildung, interne Projekte oder einfach eine ruhige Woche.
- Viele gute Fachleute wollen nicht führen, sehen aber keinen anderen Weg nach oben als die Führungsrolle.
Worauf es ankommt
Fragen Sie getrennt nach Linie und Projekt: Wie gut klappt die Zusammenarbeit im Projekt, und wie gut fühlen Sie sich von Ihrer Führungskraft begleitet? So sehen Sie, wo die Lücke liegt.
Die Zeit ist knapp. Wer zwischen zwei Kundenterminen am Handy antwortet, hat 30 Sekunden, aber keine zehn Minuten.
In Projektorganisationen gehen Menschen besonders oft, weil sie keine Entwicklung sehen. Fragen Sie deshalb regelmäßig nach der eigenen Perspektive. Fehlende Perspektive gehört zu den Warnzeichen, bevor die Kündigung kommt.
Wer im Organigramm zu welcher Führungskraft gehört, entscheidet, wer welche Ergebnisse sieht. In Matrixstrukturen lohnt es sich, das vorher sauber festzulegen.
Passende Fragen
- Wie gut lässt sich Ihre aktuelle Auslastung bewältigen?
- Fühlen Sie sich von Ihrer Führungskraft begleitet, auch wenn Sie im Projekt beim Kunden sind?
- Sehen Sie für sich eine Perspektive in unserem Unternehmen?
- Wie gut lassen sich Reisen und Privatleben gerade vereinbaren?
So könnte es aussehen
Ein erfundenes, aber typisches Beispiel.
Ein Ingenieurbüro mit 50 Beschäftigten arbeitet fast nur in Projekten beim Kunden. Die Werte zur Unterstützung durch die Führungskraft liegen in einem Bereich deutlich unter dem Schnitt, obwohl die Projekte gut laufen.
Die Kommentare zeigen eine Lücke: Die Projektleitungen kümmern sich um das Projekt, die Linienführung sieht ihre Leute kaum, und Entwicklungsgespräche fallen seit Monaten aus. Das Büro führt ein festes Gespräch pro Quartal zwischen Linienführung und Mitarbeitenden ein, auch per Video, wenn jemand beim Kunden ist. In den nächsten Runden steigt der Wert, und die Frage nach der eigenen Perspektive entwickelt sich mit.
So hilft heybeam
- Mit heybeam dauert der Check-in 30 Sekunden und geht von überall. Der Link kommt per E-Mail und öffnet sich im Browser, am Handy wie am Rechner, ohne Download.
- Die Rechte folgen dem Organigramm. Jede Führungskraft sieht ihren Bereich, Abteilungsleitungen sehen alle Teams darunter, die Geschäftsführung sieht das Ganze.
- Eine Heatmap über Bereiche und Themen zeigt, in welchem Bereich die Belastung deutlich über dem Firmenschnitt liegt.
- Projekt- und Teamleitungen können ein 360°-Feedback einholen. Sie bekommen Rückmeldung von Team, Kolleginnen und Vorgesetzten und vergleichen sie mit ihrer Selbsteinschätzung. Mehr unter 360°-Feedback.
- Aus Feedback werden konkrete Schritte mit Verantwortlichen. In den nächsten Runden sehen Sie, ob sie wirken.
Häufige Fragen
Wie bilden wir eine Matrixorganisation ab?
Im Organigramm ordnen Sie jede Person einem Team zu, meist dem ihrer Linie, weil dort die Verantwortung für die Entwicklung liegt. Projektthemen erfassen Sie über passende Fragen.
Können Mitarbeitende auch beim Kunden teilnehmen?
Ja. Der Check-in läuft im Browser, egal wo jemand gerade arbeitet. Er dauert 30 Sekunden und passt zwischen zwei Termine.
Was bringt eine Befragung, wenn die Auslastung ohnehin vorgegeben ist?
Sie zeigt, wo die Vorgaben dauerhaft zu hoch sind, und liefert Zahlen für das Gespräch darüber. Oft helfen schon kleine Änderungen, etwa feste Tage ohne Reisen.